Blaulicht-Tag auf dem Schulhof

Normalerweise bedeutet das Martinshorn auf der Straße: Platz machen, hier zählt jede Sekunde. Doch an einem Schultag im Mai war alles anders. Mit Blaulicht, aber ohne Zeitdruck, rollte ein Rettungswagen direkt auf den Schulhof.

Im Rahmen des Sachunterrichts zum Thema „Erste Hilfe und Notfall“ besuchten zwei Notfallsanitäter die Schülerinnen und Schüler der Volksschule. Das Ziel: Berührungsängste abbauen und zeigen, dass die Retter im Ernstfall echte Freunde und Helfer sind.

Der Rettungswagen wurde sofort von neugierigen Kindern umringt. Besonders hoch im Kurs stand die technische Ausstattung. Nacheinander durften die Kinder im Rollstuhl Platz nehmen und erfahren, wie sicher man damit über die Rampe ins Fahrzeug geschoben wird.

Auch die Schutzausrüstung durfte ausprobiert werden: Der schwere Einsatzhelm rutschte zwar dem einen oder anderen über die Augen, sorgte aber für Begeisterung und viele Erinnerungsfotos.

Besonders spannend wurde es, als die Sanitäter den Defibrillator erklärten. „Man muss keine Angst haben, etwas falsch zu machen. Das Wichtigste ist, überhaupt zu helfen“, betonte Notfallsanitäter Johannes Gallob.

Die Schüler wissen nun, dass hinter der Uniform Menschen stecken, die mit modernster Technik und viel Herzblut für andere da sind.

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Krassnitzer und Herrn Gallob für diesen lehrreichen Vormittag!

 

Barbara Albrecht, BEd